Tante Semra im Leberkäseland

Im Oktober 2008 ist Lale Akgüns erstes Buch erschienen, auch als Hörbuch erhältlich:

Tante Semra im Leberkäseland

Geschichten aus meiner deutsch-türkischen Familie

Türken sind anders, Deutsche aber auch - Mein Leben zwischen Minarett und Dom

Bei Familie Akgün war es nie langweilig. Dafür sorgten schon die unterschiedlichen Familienangehörigen: der politisch sehr begeisterungsfähige Vater, ein Zahnarzt, und die schlanke, vornehme Mutter, überzeugte Kemalistin und begeisterte Mathematikerin, einen Kopf größer als ihr Mann und völlig humorlos. Tante Semra, die erst nach Mekka pilgert, um eine echte Hadschi zu werden, und dann alles dafür tut, den Ramadan zu umgehen und sich Leberkäsebrötchen zu gestatten. Die Schwester, die den deutschen Adel für sich entdeckte und ihre Liebe zum Klatschblätterwald – von den deutschen Nachbarn und ihrer türkischen Gastfreundschaft ganz zu schweigen. Herrlich komische Geschichten von Türken und Deutschen, die so unterschiedlich und doch auch wieder so gleich sind.

"Tante Semra im Leberkäseland" kommt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher, das Buch ist aber auch nicht unpolitisch. Vielmehr versucht es, durch Erzählungen das einseitige Bild der Migranten in unserem Land durch ein differenzierteres zu ersetzen. Es erklärt nicht die Welt, führt aber anhand einer Familie die Vielfalt von Migrantenleben in Deutschland vor - Normalität statt Problematisierung.

Preis (D) 14,90
Preis SFR 26,90 (UVP)

256 Seiten, Klappenbr
ISBN 978-3-8105-0119-6
Krüger Verlag
Gattung: Sachbuch

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Grüße an Tante Semra

Meinungen von Leserinnen und Lesern (Auszüge aus Briefen und Mails)

"Es gibt Bücher, die berühren, selbst wenn sie heiter geschrieben sind. Während ich Tante Semra las, zog meine Teeniezeit noch einmal an mir vorbei."

"Heute starten Einwanderer sicher unter anderen Voraussetzungen. Aber ein bisschen von der Unbekümmertheit und dem Vertrauen würde ich mir zurück wünschen."

"Ich habe das Buch, als Lektüre während meiner alltäglichen Zugfahrt von Saarbrücken nach Mannheim und zurück, geradezu verschlungen, meistens mit einem Schmunzeln im Gesicht und hin und wieder auch laut lachend."

"Meine Eltern sind Anfang der Sechziger Jahre als türkische Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, und ich habe durch Ihr Buch neue Erkenntnisse für mich persönlich erhalten: in Bezug auf die deutsch-türkischen Verhältnisse. Vielen Dank."

"Den Passus über die 'älteste Schwester' habe ich meiner Ältesten vorgelesen; sie musste ob der Wiedererkennung herzlich lachen."

"Ihnen weiterhin viel Erfolg und beherzten 'Trotzdem-Optimismus' in Ihren Bemühungen."